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Dev Log · Webseiten, Design, Logo

Schon wieder neu: die Seite als Werkstatt

Am 24. August bekam die Seite die Farben des Logos. Einen Monat später ist sie schon wieder neu.

Warum schon wieder

Manchmal sieht man sich an etwas satt. Und manchmal erkennt man schon nach kurzer Zeit beim Betrachten, dass es einem nicht liegt, ohne es gleich benennen zu können. Die Fassung vom August war sauber gebaut, aber sie hätte auf jeder Seite stehen können: gleiche Kacheln, gleiche Rahmen, drei Kennzahlen in einer Reihe.

Die neue Regel lautet: Jede Form braucht einen Grund aus der eigenen Welt. Aus dem Logo, aus Rudolstadt, aus den 90ern oder aus der Werkstatt.

Was jetzt da ist

  • Das Logo als Bühne. Der Monitor aus dem Logo trägt die Überschrift im Bildschirm, darunter ein Typenschild aus Messing mit Baujahr, Titeln, Downloads und Bewertung.
  • Ein Schrank statt Kacheln. Anpfiff1 steht als Spieleschachtel in Grün und Weiß, das Symbol im Mittelkreis. Die fünf Apps sind Disketten mit beschriftetem Etikett. An den Fachböden hängen Etikettenhalter aus Messing.
  • Die Werkbank. Was noch nicht fertig ist, steht auf einer Hobelbank. Name und Stand hängen auf einem Zettel vorn an der Bank.
  • Post aus der Werkstatt. Jede Neuigkeit ist ein Umschlag: Poststempel Rudolstadt mit Datum links oben, das App-Symbol als Briefmarke rechts oben, der Stempel Update oder Release unten. Die 98 Meldungsseiten sind ganze Briefe mit Gruß am Ende.
  • Die Zahlen stimmen. Vorher nannte die Startseite an drei Stellen vier, fünf und sechs veröffentlichte Titel. Jetzt überall: sechs fertig, fünf in Arbeit.

Was nicht geblieben ist

Für das Werkstattbuch gab es mehr Entwürfe als für alles andere: eine Videotext-Tafel, ein Kontorbuch mit Spalten, ein Schreibheft, altes Büttenpapier, Aushänge aus Porzellan, Schiefer, Warenanhängern und Messing, ein Marktstand mit Ausrufer, ein Schaufenster und Versandkisten. Geblieben ist der Brief. Er trägt Datum, Absender und Anlass ganz von selbst, und er passt zu einer Werkstatt, in der eine einzelne Person arbeitet.

Ein Logo, das es nur als Bild gab

Beim Umbau zeigte sich eine Lücke: Das Logo existierte nur als Bild mit 360 und 1080 Bildpunkten. Die vorhandene SVG-Fassung war eine grobe Nachzeichnung, groß dargestellt zerfranste die Burg. Also wurde das Logo vermessen und nachgebaut:

  • Rahmen und Pixel-Zerfall auf dem Raster des Logos, 360 mal 360 Einheiten, 17 Pixelblöcke mit ganzzahligen Maßen.
  • Die Heidecksburg von Hand gezeichnet, jede Linie und jedes der 50 Fenster an seiner gemessenen Stelle. Übereinandergelegt deckt sich die Zeichnung mit dem Original, bis zu dem einen Fenster, das rechts mehr steht als links.
  • Die Schrift per Vergleich bestimmt: 44 Schnitte aus 31 Schriftfamilien auf dieselbe Höhe und Breite gesetzt. Open Sans ExtraBold braucht für die Breite im Logo nur 0,013 Einheiten Zusatzabstand. Das ist die Schrift, unverändert gesetzt.

Logo, Burg, Schrift und eine Konstruktionsbeschreibung mit allen Maßen und Farben liegen jetzt als Markenpaket bereit. Das Logo lässt sich damit jederzeit exakt nachstellen, für Druck, Presse oder die nächste Seite.

Gebaut wurde der Umbau wie die Seite selbst mit KI-Werkzeugen. Welche Entwürfe bleiben, wurde beim Hinsehen entschieden.

Herzliche Grüße aus der WerkstattDigitale Manufaktur Rudolstadt