Zum Inhalt springen

Dev Log · Fake Chat Video, Design, Compose, Android

Lavendel statt Indigo: ein neues Gesicht für Fake Chat Video

15. und 16. September 2026:

Die Farben kamen nicht aus dem Symbol

Das App-Symbol von Fake Chat Video ist violett. Die App selbst war Indigo auf Grau, und an manchen Stellen mischte sich das Lavendel der Material-Grundpalette dazu, weil nicht jede Flächenstufe eine eigene Farbe hatte.

Die neue Palette ist aus dem Symbol abgeleitet, und diesmal ist jede Stufe gesetzt, bis zur letzten Containerfläche. Die dunkle Fassung ist kein neutrales Grau mehr, sondern Aubergine, also dieselbe Farbe, nur tief.

Bevor eine Zeile Code entstand, lagen die Entwürfe als klickbare Seite vor und gingen mehrere Runden hin und her.

Ein Strauß, der Blüten verliert

Hinter dem Startbildschirm liegt ein Foto von einem Lavendelstrauß. Es ist erzeugt, nicht fotografiert: vor einem cyanfarbenen Hintergrund, der sich später sauber herausrechnen ließ. Freigestellt und zugeschnitten ist es in Python, übrig blieben 66 KB WebP ohne irgendeine Marke darauf.

Von diesem Strauß lösen sich Blüten. Die Bewegung steckt in einer eigenen Klasse ohne Android und ohne Compose, nur Zahlen:

  • Jede Blüte startet an einem Blütenstand des Straußes.
  • Wie weit sie fliegt, entscheidet der Stoß beim Loslösen. Danach zieht der Luftwiderstand sie zum Wind und zu ihrer eigenen Fallgeschwindigkeit.
  • Der Zustand liegt in vorab angelegten Feldern. Ein Bild legt keinen einzigen neuen Speicher an.
  • Mit festem Startwert entsteht immer dasselbe Bild. Deshalb läuft die Physik als gewöhnlicher Test auf dem Rechner.

Gezeichnet wird nur, solange der Bildschirm wirklich zu sehen ist. In Tests steht das Bild still, und wer die Animationen im System abgeschaltet hat, sieht ebenfalls keine Bewegung.

Ein Fallstrick beim Zeichnen: Jede Blüte ist ein Ausschnitt aus dem Foto in Blütenform. Auf einer Android-Zeichenfläche muss erst die Form gezeichnet werden und dann das Foto hinein. Umgekehrt, erst das Foto und dann die Form als Maske, bleibt alles außerhalb der Form einfach stehen.

Drei Builds an einem Tag

Der erste brachte die Farben und den Lavendel, aber nur auf dem Startbildschirm. Jeder andere Bildschirm sah danach aus wie aus der alten App.

Der zweite zog den Lavendel überall nach. Die Kopfleisten sind durchsichtig, der Strauß steht dort in Leistenhöhe, und die Blüten sind blasser, weil sie hinter Listen voller Text fallen. Der Schalter für den bewegten Hintergrund wirkt jetzt auf allen Bildschirmen. Aus heißt dabei: Die Blüten verschwinden.

Der dritte kam, weil die Blüten über dem Text lagen, und Text mit Blüten darauf liest sich schlecht. Einstellungen, Pro und Einführung setzen ihren Text jetzt auf deckende Karten, die Blüten fliegen dahinter. Im Studio ist es umgekehrt: Das Blatt unter der Bühne ist durchsichtig, nur Chips, Karten und Eingabe decken.

Nur der dritte ging an die Nutzer. Er liegt seit dem 16. September für alle Geräte bei Google Play.

Der neue Startbildschirm

Die Chats stehen jetzt als Karten nebeneinander, mit einem echten Vorschaubild aus demselben Renderer, der auch das Video zeichnet, kleiner und zwischengespeichert. Wer gratis unterwegs ist, bekommt statt eines Plus-Knopfs eine gesperrte Karte „Neuer Chat“.

Darunter steht der vordere Chat in allen Stilen. Ein Tipp probiert ihn im anderen Stil aus. Das ist schneller als jede Erklärung, was die fünfzehn Stile sind.

Nebenbei ist aufgeräumt worden. Der Startbildschirm war eine Datei mit 666 Zeilen und ist jetzt drei. Die Sprachauswahl ist aus den Einstellungen herausgezogen, die 594 Zeilen lang waren.

Das Querformat kam mit

1.0.10 mit dem Querformat für Pro war schon fertig, hat den internen Test aber nie verlassen. 1.1.0 bringt es deshalb mit.

Der Chat wird dabei nicht in die Breite gelegt. Ein Telefonbildschirm im Querformat hätte meterbreite Blasen unter einer Tastatur, die die halbe Höhe frisst. Stattdessen entsteht der Chat als Hochformat mit 608 mal 1080 Pixeln und steht mittig im Breitbild. Die Seiten füllt derselbe Chat, zweimal stark verkleinert, wieder hochgezogen und abgedunkelt.

Was sonst noch dazugehört

  • 9 neue Texte und „Was ist neu“ in allen 71 Sprachen der App, die Versionshinweise in 86 Play-Sprachen.
  • Der Hinweis „Pro ist günstiger geworden“ ist raus, aus 72 Sprachdateien. Der Preis ist seit August der reguläre, eine Neuigkeit ist er nicht mehr.
  • 392 Tests, alle grün.

Herzliche Grüße aus der WerkstattDigitale Manufaktur Rudolstadt