Vault Pure
Vault Pure ist raus aus dem Test und live
Am 10. August stand hier, Vault Pure sei im internen Test und ein Termin stehe nicht fest. Der Termin ist jetzt Vergangenheit: Die App liegt in der Produktion bei Google Play, öffentlich installierbar.
Was sich seit dem internen Test geändert hat
Die drei Punkte, an denen der Test hing, sind abgeräumt. Daten bleiben über Updates hinweg lesbar, die Entsperrung per Fingerabdruck scheitert sauber auf Geräten, die das nicht können, und im Android-Backup landet nichts.
Dazu kamen zwei Aufräumarbeiten, die niemand verlangt hat: Vier Berechtigungen, die die App nie gebraucht hat, sind gestrichen. Und der Klartext-Export ist weg — er war ein Loch in einer App, die Verschlüsselung verspricht.
Das erste Update, 1.0.1
Einen Tag nach der Veröffentlichung: ein paar Texte geschliffen, und der Kaufvorgang zeigt jetzt immer den günstigsten verfügbaren Preis statt des Listenpreises.
Was die App tut
Fotos, Videos und Dateien liegen mit AES-256-GCM verschlüsselt auf dem Gerät. Kein Konto, keine Cloud, kein Abgleich. Ein zweites Passwort öffnet einen harmlos aussehenden Tarn-Tresor, und die App verrät nirgends, ob einer eingerichtet ist. Bei falscher Eingabe macht die Frontkamera ein Bild.
Wo es weitergeht
Bei Google Play ansehen oder die Infoseite lesen, dort stehen jetzt acht Bilder aus der App.